Unsere Vorgeschichte

Für viele von uns begann der Skialpinismus nicht als solcher im Freiburger DAV (Deutscher Alpenverein), aber in ihm haben wir uns zu ambitionierten SkitourengeherInnen entwickelt und als Gruppe zueinander gefunden. 2006 konstituierten wir uns dann als "Skitourengruppe für dissidente SkibergsteigerInnen" in der Sektion Freiburg. Merkmal von Skitourengruppen ist, dass sie den Winter hindurch als fester Personen-Zusammenhang auf Touren gehen.

Seither sind wir auf einen Pool von heute 35 Personen angewachsen, die jedes Jahr an durchschnittlich 20-25 Tagen im Winter Skitouren unternehmen. Wie durch den Ausschreibungstext zu vermuten war, fanden sich kritische Zeitgeister - die einen mehr, die anderen weniger. Ablehnend gegenüber Militarismus und Atomkraft, Konzernmacht und Grossprojekten (S21), der Automobilgesellschaft und Ökonomisierung des Lebens.

Obwohl wir mit dem DAV und seiner Politik (Stichworte: Ausrichtung auf großen Wirtschaftsverband, wirtschafltiche Querverbindung zum DAV Summit Club, dem weltweit größten kommerziellen Bergsportanbieter) manches Mal unsere Schwierigkeiten hatten, konnten wir in diesem unser (Rand)Dasein führen. Erst die Auseinandersetzung um die tatsächlich so genannten Heldengedenktafeln neben der Freiburger Hütte, der Sektionshütte des DAV-Freiburg, machte den Austritt dringlich. Seit Beginn des Jahres 2014 sind wir nun zu den Naturfreunden gewechselt und denken, dass wir das schon längst hätten machen sollen.