Tourenbeschreibung

Wir haben 4 feste Skitourentermine in einer Saison: an 5-6 Tagen jeweils in den Monaten Jan./Febr./März/April. Davor und dazwischen sind wir an schönen Tagen im Schwarzwald unterwegs. Falls im Mai am Ende der Saison noch Lust und Motivation für eine krönende Tour im Bereich der 4000er-Gipfel besteht, verabreden wir uns spontan.

Die Tour am Anfang des Jahres ist immer auch für Leute zum Einstieg ins Skitourengehen geeignet. Das ist die Tour, bei der wir an einem nicht so schönen Tag den Gebrauch des Lawinenverschütteten-Such-Gerätes (LVS) und die Lawinensuchübung lernen und auffrischen. Wir suchen uns an diesem Termin Orte, die auch Aktivitäten wie Winterwandern, Skilanglauf, Skipistenfahren oder den Gang in die Sauna ermöglichen. Auch Freunde, die keine Skitouren machen, gehen hier manchmal mit.

Dass wir uns zur Tour in den Saisonstart ein Gebiet aussuchen, das auch ein Pistengebiet bereit hält, hängt damit zusammen, dass wir sie vor 5 Jahren zur Familientour erklärt haben. Hier können Eltern ihren Kindern, die noch zu klein zum Skitourgehen sind, das Skifahren beibringen. Aber auch die Skitourengeher nutzen an manchen Jahren die Piste, um einen Skikurstag einzubauen, bei dem an der Skitechnik gefeilt wird.

Im Februar, wenn das Winterfeeling aufgrund hoher Schneemengen und kaltem lockeren Pulverschnee am intensivsten ist, sind wir meist in großer Skitourengruppe von 12-14 Personen auf Tour. Bei dieser Tour sind wir in Regionen mit (relativ) tiefer Talunterkunft (1000-1400m) und Gipfelzielen, die nicht über 2800m hinaus gehen. Die Anforderungen sind, was das Skialpinistische angeht, gering. Auch diese Tour ist für Leute möglich, die am Anfang ihrer Skitourenkarriere stehen.

Skitouren, die wir im März durchführen, sind dagegen anspruchsvoller. Es geht höher hinaus, zum Teil bis in den Gletscherbereich hinein; Abfahrten bes. auf südseitigen Hängen können jetzt harte eisige Passagen aufweisen; manche Durchfahrten sind steil und eng und verlangen ein konzentriertes Fahrverhalten. Es kann vorkommen, dass im Gipfelbereich die letzten Meter kletternd zu überwinden sind.

Das alles gilt für Touren im April im Besonderen. Der Unterschied ist, dass steilere Abfahrten gemacht werden (können) und die Absturzgefahr größer ist; die Aufstiege aufgrund intensiverer Sonneneinstrahlung schweißtreibender sind; die Skier öfter auf den Rucksack aufgeschnallt werden müssen; früher am Morgen, meistens noch im Dunkeln, aufgebrochen werden muss. Der Gebrauch von Pickel, Steigeisen und Seil sollte eingeübt sein und die Spaltenbergung beherrscht werden.